Ausflugsradrouten

Reblaus-Radl-Weg

Vollbild

Höhenprofil

34,28 km Länge

Tourendaten

  • Schwierigkeit: mittel
  • Strecke: 34,28 km
  • Aufstieg: 317 Hm
  • Abstieg: 402 Hm
  • Dauer: 1:45 h
  • Niedrigster Punkt: 303 m
  • Höchster Punkt: 480 m

Eigenschaften

  • aussichtsreich
  • Streckentour
  • Einkehrmöglichkeit
  • kulturell / historisch

Details für: Reblaus-Radl-Weg

Kurzbeschreibung

Mit Rad und Bahn zwischen dem Waldviertler Wohlviertel und dem Retzer Land im Weinviertel – die Ausflugsbahn „Reblaus Express“ und der „Reblaus-Radl-Weg“ bieten eine entspannte kurzweilige Kombination aus Radfahren und Bahnfahren für die ganze Familie.

Beschreibung

Vom Bahnhof Drosendorf führt der Reblaus-Radl-Weg über Drosendorf Altstadt zum Haidweg. Wald- und Feldabschnitte wechseln bis Heinrichsreith. Weiter fährt man nach Langau, wo man wieder auf den Reblaus Express trifft. Neben der Bahn radelt man Richtung Anglerparadies Hessendorf. Von dort führt der Weg durch das romantische Fugnitztal bis zum Bahnhof Weitersfeld. Über Oberfladnitz gelangt man zur Haltestelle Hofern. Über einen Waldabschnitt fährt man zur bekannten Retzer Windmühle und weiter in das Stadtzentrum von Retz.

Startpunkt der Tour

Drosendorf

Zielpunkt der Tour

Retz

Wegbeschreibung

1.) In DROSENDORF muss man runter ins Thayatal und dann wieder hinaus (= hinauf!). Würde man der KTM- Beschilderung (Kamp–Thaya–March–Radweg) folgen, so empfände man diese Steigung auf der Bundesstraße gleich als „lang & qualvoll“. Daher nehmen Sie besser die Route über den Haidweg! Diese ist dann zwar „kurz & schmerzvoll“, hat aber den Vorteil, dass man auf einem ruhigen, asphaltierten Waldweg ca. 1 km steil bergauf radeln muss, dann aber die Steigung am Waldrand zu Ende ist. Und das war schon der konditionell anspruchvollste Teil der Strecke überhaupt! Über die Felder gelangen Sie auf einem befestigten Schotterweg dann nach HEINRICHSREITH. (Beachten Sie die spitzwinkelige Einmündung in die breitere „Alte Poststraße“ (Schotterweg), bei der Sie scharf nach rechts abbiegen müssen.)

2.) Dort gibt es die erste gute Einkehrmöglichkeit. Danach folgen Sie ausnahmsweise ein Stück (ca. 1 km) der Bundesstraße in Richtung LANGAU. Bei der großen Abzweigung biegen Sie rechts, vorbei an WOLFSBACH, in Richtung GERAS / KOTTAUN ein und folgen der Straße bis zum Waldrand auf der rechten Seite. Dort steht ein KTM- Wegweiser, der auf einen leicht abfallenden Feldweg nach LANGAU hinweist. Diesen fahren Sie bis in den Marktort hinein und wechseln bei der ersten Querstraße nach links auf die Hauptstraße. Die ist sehr lang und hat auch ein leichtes Gefälle. Gleich neben dem Gasthaus „APPELTALER“ befindet sich des sehenswerte „Freizeitmuseum Langau“ (NÖ- Card!). Ca. 70 m nach der Konditorei „BLEI“ (auf der rechten Seite) biegen Sie nach rechts, zum Hauptplatz (Kirche) ein. Dort befindet sich das gutbürgerliche Gasthaus „Zur Post“.

3.) Dann geht es, etwas bergauf, vorbei an zwei Tankstellen, zur Straßengabelung, vis á vis der Fleischerei KÖPPL. Sie biegen nach links ab und gelangen zum Bahnschranken des Bahnhofs LANGAU, vor welchem der „Reblaus Express“ immer anhalten muß, damit ihn der Zugchef herunterkurbeln kann. Gleich danach biegen Sie scharf nach links ab. Eine Tafel weist den Weg zum „Anglerparadies Hessendorf“. Parallel zum Gleis radeln Sie dann auf der leicht abschüssigen Nebenstraße zum Angerdorf. Am Ortsende biegen Sie nach links, vorbei an einem großen Stadel, ab und überqueren alsbald das Bahngleis. Vorsicht Stopptafel beachten! Gleich hinter dem Waldrand verlassen Sie diesen asphaltierten Agrarweg nach rechts, vorbei an einem Holzschranken, leicht fallend, hin zum „Anglerparadies“. Dieses hat vier große Fischteiche, eine Schutzhütte wo ausgekocht wird, eine eigene Bahnstation und – ganz wichtig – einen sehr großen, wunderschönen Naturspielplatz.

4.) Nach einer kurzen Einkehr, radeln Sie über eine Wiese zwischen den Teichen und dem Bahngleis, zum kleinen Bahnübergang beim Hochstand. Aufmerksam nach links und rechts geschaut und gehorcht, übersetzen Sie diesen und folgen dem Feldweg parallel zum Gleis, geradeaus bis zum Agrarweg nach der aufgelassenen Haltestelle „OBERHÖFLEIN“. Nach links abbiegend, übersetzen Sie neuerlich das Gleis. Auf der linken Seite befindet sich ein Gatter mit Rot- und Damhirschen. Nachdem Sie den Durchlaß vom Nesselbach überquert haben, biegen Sie nach rechts in den Feldweg ein. Es folgt eine ca. 2,5 km lange, sehr schöne Fahrt, entlang der Bahn, durch einen Wald, vorbei an einem weiteren Gatter (diesfalls mit Damhirschen und Truthähnen), hinaus an eine Berglehne mit Feldern. Nach anfänglich langem Gefälle, steigt es dort wieder. Aber rasch ist die Kreuzung mit der Landesstraße zwischen WEITERSFELD und RIEGERSBURG erreicht. Rechts eröffnet sich ein weiter Blick hinunter auf die Lokalbahntrasse, welche dem Waldrand folgt. Bei dieser Kreuzung fahren Sie nach rechts und radeln geruhsam hinunter, um die Brücke über die „Fugnitz“ zu passieren. Anschließend steigt die Straße mäßig und in leichten Windungen ca. 1,5 km hinauf nach WEITERSFELD. Die beiden großen Lagerhaussilos bieten dabei schon eine weithin sichtbare Orientierung. Beim Bahnhof überqueren Sie erneut die Bahn. Anschließend fällt es wieder bis zur Einmündung in die Hauptstraße. Sie biegen nach links ein und folgen ihr.

5.) Vorbei am „Café Traude“ und nach dem auffallend blau gefärbelten Bankhaus, gelangen Sie zum Hauptplatz mit Gemeindezentrum (mit Infostelle, öffentl. WC) und dem Gemeindegasthaus. Hier könnte man auch übernachten, oder Sie biegen gleich rechts neben dem Gasthaus, linker Hand in ein kleines Gäßchen ein, überqueren den „Prutzendorferbach“ und den Parkplatz vom Feuerwehrhaus, um dann nach rechts in die „Milchhausgasse“ einzubiegen. Dieser folgen Sie rund 150 m. Dann geht es nach links, steil aber kurz, hinauf zu einer Einmündung mehrerer Straßen, die von rechts kommen. Das schaut kompliziert aus, ist es aber dann doch nicht. Sie nehmen gleich die zweite Abzweigung, die nach OBERFLADNITZ führt. Dorthin weist Sie auch das kleine grüne Schild, mit einer weißen Lokomotive drauf. Somit verlassen Sie diesen Ort.

6.) Die wenig befahrene Landesstraße nach OBERFLADNITZ verläuft auf einem Höhenrücken, der einen sog. „Umlaufberg“ bildet. Sie steigt bis zum Wald hin leicht an, in diesem dann schon stärker (900 m) und fällt schließlich in den kleinen Ort hinein. Darin biegen Sie beim kleinen Feuerwehrhaus nach rechts – in Richtung HOFERN bzw. RETZ – ab. Bei der nachfolgenden Straßengabelung nehmen Sie den linken Zweig. Direkt am Waldrand biegen Sie nach links auf den asphaltierten Agrarweg ein. So rollen Sie angenehm NIEDERFLADNITZ zu. Inmitten von Feldern erreichen Sie ein markantes Wegkreuz. Dort treffen Sie wieder auf die Beschilderung des Kamp–Thaya–March–Radweges. Dieser folgen Sie nach rechts auf den abzweigenden Güterweg. So gelangt man auf schwungvoll gewundenem Weg zwischen Feldern nach HOFERN. Bei heißem Wetter empfiehlt es sich, ab OBERFLADNITZ auf der Landesstraße zu bleiben und durch den schattigen Wald direkt nach HOFERN zu fahren. Man nimmt dadurch in Kauf, im Ort eine geringfügig längere Steigung, auf der gepflasterten Hauptstraße, bewältigen zu müssen.

7.) Bei der Hauptstraße angekommen, biegen Sie nach links ein. Sie ist gepflastert und steigt stark an. Gegenüber der Wegeinmündung befindet sich ein öffentlich zugänglicher Schwimmteich. Noch ein kurzes Stück hinauf zum Bahngleis (gleich daneben ist die Haltestelle) mit der Stopptafel. Hier könnte man erneut dem „Reblaus Express" begegnen. Unmittelbar nach dieser Eisenbahnkreuzung führt uns die, nunmehr bis RETZ als KTM- Radweg gekennzeichnete, Radroute, nach rechts in einen leicht abfallenden Güterweg. Unterhalb vom Heurigen der Familie SCHAUAUS gelangt man zu einer Eisenbahnkreuzung mit Blinkzeichenanlage, nach der es rechter Hand schließlich das letzte Stück bergauf (ca. 300 m), entlang eines asphaltierten Radweges, durch einen Wald und auf einen Höhenrücken verlaufend, der Retzer Windmühle zu geht. Nach der zweiten Waldlichtung muss man noch einen Wegweiser, der nach links zur Windmühle deutet, beachten!

8.) Diese ca. 5 km lange Gefällestrecke sind der Lohn für die Mühe auf dem (imaginären) „Reblaus- Radl- Weg“. Noch ein Tipp: Von der Windmühle aus, hat man bei günstigem Wetter eine großartige Fernsicht zu den Alpen mit dem Schneeberg (2075m), den „Leiser Bergen“ (der höchste Punkt des Weinviertels ist der Buschberg mit 491 m), den „Kleinen Karpaten“ in der SLOWAKEI, der „Staazer Klippe“ bei LAA / THAYA und den „Pollauer Bergen“ (530 m) in TSCHECHISCHEN.

Anfahrt

Wien - Stockerau - Hollabrunn - Drosendorf
Linz - Freistadt - Gmünd - Schrems - Göpfritz an der Wild - Raabs an der Thaya - Drosendorf

Öffentliche Verkehrsmittel

Retz ist von Wien kommend sehr gut über die Bahnverbindung erreichbar.
Von Znaim gibt es ebenfalls eine Zugverbindung nach Retz.

 

Weitere Infos / Links

Waldviertel Tourismus
3910 Zwettl, Sparkassenplatz 1/2/2
(T) +43 2822 54109
Gebührenfrei im Inland:
(T) +43 800 300350
(E) info@waldviertel.at
(I) www.waldviertel.at

Karte

gratis „Wander- und Radwegekarte – Nationalpark & Thayatal - Kartenbestellung bei Waldviertel Tourismus

Tipp des Autors

Sehenswertes entlang der Strecke:

Drosendorf

Stadtmauerstadt Drosendorf
Schloss Drosendorf
Thayabad 

Retz

Rathaus
Rathausturm
Retzer Erlebniskeller
Sgraffitohaus
Verderberhaus
Windmuhle
Weinlehrpfad
Fahrradmuseum